KEYNOTES
ZU LEADERSHIP, WANDEL & ZUSAMMENARBEIT
VIER THEMEN. EINE HALTUNG.
01
KOMM, WIR MACHEN WIEDER "CHANGE"!
ABER DIESMAL BITTE EHRLICH.
Kernthemen
Führung, Change-Management, Change-Kommunikation
Zielgruppe
Unternehmer*innen, Geschäftsführer*innen, Führungskräfte, Change-Verantwortliche
Inhalte
Veränderung ist in vielen Organisationen Dauerzustand. Strategien werden angepasst, Strukturen neu geordnet, Prozesse optimiert. Gleichzeitig wächst die Ermüdung bei Mitarbeitenden, weil sie wiederholt erleben, dass Kommunikation mehr verspricht, als Führung und Realität halten können.
Franziska Dittrich widmet sich in dieser Keynote einem zentralen Irrtum: Nicht Unsicherheit ist das Problem, sondern ihre Beschönigung. Wenn Zuversicht zur Pflicht wird und Zweifel keinen Raum haben, entsteht kein Vertrauen, sondern Distanz. Und wenn Orientierung verkauft wird, die noch nicht belastbar ist, wird Widerstand zur logischen Folge.
Ehrlichkeit im Change ist kein moralisches Ideal, sondern eine Führungsleistung. Organisationen, die Ownership, Selbstverantwortung und Mündigkeit fordern, müssen auch Realität zumuten. Veränderung braucht keine Hochglanz-Inszenierung, sondern Klarheit über Zumutungen und Zielkonflikte sowie einen offenen Umgang mit Nicht-Wissen.
Ihr Nutzen
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Sie gewinnen eine neue Perspektive auf Spannungen in Ihren laufenden Change-Prozessen.
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Sie entwickeln ein Verständnis für die Wechselwirkung zwischen Kommunikation, Erwartung und Vertrauen.
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Sie reflektieren Ihren Umgang mit Unsicherheit in Ihrer Führungsverantwortung.
02
PARTIZIPATION ALS DILEMMA MODERNER FÜHRUNG
WENN HARMONIE WICHTIGER WIRD ALS WIRKSAMKEIT
Kernthemen
Führung, Partizipation, Entscheidungsfindung, Eigenveratwortung
Zielgruppe
Unternehmer*innen, Geschäftsführer*innen, Führungskräfte, HR-Verantwortliche, Organisationsentwicklung
Inhalte
Partizipation gilt als Markenzeichen moderner Führung. Kaum ein Konzept wird so selbstverständlich befürwortet und zugleich so selten in seiner Wirkung geprüft. In vielen Organisationen zeigen sich deshalb ähnliche Muster: Entscheidungen verlieren an Tempo, Abstimmungen werden zum Dauerzustand, Menschen sind überfordert und Verantwortung bleibt unklar. Gleichzeitig wird Führung vorsichtiger, um Widerstand, Irritation und Beziehungskonflikte zu vermeiden.
Wo Einbindung unreflektiert zur Norm wird, verliert der gemeinsame Auftrag an Priorität und individuelle Perspektiven werden zum Maßstab unternehmerischer Entscheidungen.
Franziska Dittrich spricht aus langjähriger Praxis über diese Dynamik, über den sinnvollen Einsatz von Partizipation und über Führung als Verantwortung, den Zweck der Organisation im Blick zu behalten - und zwar auch dann, wenn nicht alle einverstanden sind.
Ihr Nutzen
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Sie gewinnen Klarheit in aktuellen Entscheidungsfragen.
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Sie erkennen, wo Beteiligung sinnvoll ist und wo sie Grenzen braucht.
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Sie stärken Ihre Fähigkeit, Entscheidungsräume bewusst zu definieren und zu halten, auch wenn Zustimmung ausbleibt.
03
PURPOSE? HATTEN WIR SCHON. UND JETZT?
SINNVERSPRECHEN AUF DEM BODEN DER TATSACHEN
Kernthemen
Sinn, Motivation, Führung, Erwartungsmanagement
Zielgruppe
Unternehmer*innen, Geschäftsführer*innen, Führungskräfte, HR-Verantwortliche, Organisationsentwicklung, Teams
Inhalte
Nur wenige Begriffe wurden in den letzten Jahren so emotional aufgeladen wie "Purpose". Er soll Orientierung bieten, Identifikation schaffen und Arbeit bedeutungsvoll machen. In vielen Organisationen ist er deshalb formuliert, etabliert, kommuniziert, gut gemeint. Währenddessen erleben viele Mitarbeitende einen Alltag, der von Routinen, unbequemen Aufgaben und Leistungsdruck geprägt ist - fernab von Selbstverwirklichung.
Diese Keynote bringt eine nüchterne Perspektive ein: Arbeit ist nicht dauerhaft sinnstiftend, sondern in erster Linie ein Beitrag zum Unternehmenserfolg. Wenn Sinn zur Dauererwartung wird, entsteht Enttäuschung auf beiden Seiten. Weder Unternehmen noch Mitarbeitende profitieren von einer Überhöhung, die reale Bedingungen ausblendet.
Franziska Dittrich spricht darüber, warum Leitbilder keine Motivation garantieren und Purpose-Statements ohne Erwartungsklarheit wirkungslos bleiben. Sie setzt Sinn wieder in Relation zu Auftrag, Verantwortung und Realität, damit Anspruch und Praxis wieder zueinander finden.
Ihr Nutzen
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Sie hinterfragen Erwartungen an Selbstverwirklichung im organisationalen Kontext.
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Sie erkennen, warum Erwartungsklarheit Voraussetzung für Motivation ist.
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Sie entwickeln ein Verständnis dafür, wie Purpose auf dem Boden der Tatsachen wirksam wird.
04
ERSCHÖPFTE HELD*INNEN IM EXTRAMEILEN-MARATHON
ÜBER LEISTUNG, LOYALITÄT UND DEN PREIS DES DURCHHALTENS
Kernthemen
Leistung, Motivation, Erwartungsmanagement, Stress
Zielgruppe
Unternehmer*innen, Geschäftsführer*innen, Führungskräfte, HR-Verantwortliche, Organisationsentwicklung
Inhalte
In vielen Organisationen ist die Extrameile zur Norm geworden. Wer engagiert ist, bleibt länger. Wer belastbar wirkt, bekommt mehr Arbeit und wer nicht dauerhaft über Grenzen hinausgeht, spürt subtilen Rechtfertigungsdruck. Während nach außen von Flexbilität, New Work und Balance gesprochen wird, verschiebt sich intern die kulturelle Messlatte und 100% werden leise zum Defizit.
Kritisch wird es dort, wo Durchhalten, permanente Erreichbarkeit, steigende Taktung und zunehmende Verantwortung nicht als Ausnahme, sondern als Selbstverständlichkeit gelten. Kaschiert durch Wohlfühlangebote und flankiert von Resilienzprogrammen, die strukturelle Probleme individualisieren und Überforderung als Kollateralschaden in Kauf nehmen.
Franziska Dittrich beleuchtet in dieser Keynote die systemische Dynamik hinter Erschöpfungskulturen und zeigt auf, warum Unternehmen keine Held*innenkultur brauchen, sondern klare Leistungsmaßstäbe und transparente Erwartungen. Sie plädiert für eine Rückkehr zur professionellen Normalität und einen nachhaltigen Umgang mit der Ressource Mensch.
Ihr Nutzen
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Sie erkennen das unternehmerische Risiko hinter High-Performance-Kulturen.
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Sie reflektieren Ihre Rolle in der Stabilisierung impliziter Erwartungen.
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Sie erhalten Impulse für eine resiliente Leistungsarchitektur.
KONTEXT VOR KONZEPT.
Jede Keynote wird inhaltlich auf Anlass, Zielgruppe und Kontext Ihrer Veranstaltung abgestimmt.
Format und Dauer (45-90 Minuten) richten sich nach Ihrem Bedarf.
Auf Wunsch begleitet Franziska Dittrich die vertiefende Arbeit an den Themen im Anschluss
im Rahmen einer Q&A-Sequenz, eines Impuls-Workshops oder einer moderierten Diskussion.




