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  • Franziska Dittrich

002 - Weshalb die Welt Deinen Mutausbruch braucht...





Herzlich Willkommen bei nothing but mindfulness. , dem Podcast, in dem sich alles darum dreht, wie Du durch eine achtsame Haltung Dein Leben und die Welt verändern kannst. Mein Name ist Franziska Dittrich und ich freu mich total, dass Du heute wieder da bist und Deine Zeit mit mir teilst.


In der heutigen Folge geht es darum, weshalb die Welt Deinen Mutausbruch braucht. Ich nehm Dich ein Stück mit auf meine Reise und teile meine Gedanken zum Thema Mut mit Dir. Du erfährst, wieso das Leben Dir immer antwortet, auch wenn Du keine Fragen stellst. Und Du erfährst, warum Du mindestens genauso mutig wie „die anderen“ bist.


Die Folge ist entstanden, weil ich nach dem Schritt in die Selbstständigkeit so oft den Satz „Ich wäre gern so mutig wie Du!“ gehört habe. Ich gebe Dir in dieser Folge ziemlich tiefe Einblicke in die tiefen meiner Persönlichkeit. Warum mache ich das? Weil ich glaube, dass es nicht verwerflich ist, sich verletzlich zu zeigen. Sich zweifelnd zu zeigen. Und sich zu zeigen mit all der Angst, die einen manchmal begleitet. Und weil ich glaube, dass wir gerade jetzt in einer Zeit leben, in der wir auf keinen Mutausbruch verzichten können. Nicht auf meinen und auch nicht auf Deinen. Ganz egal, wofür Du gerade einen Mutausbruch gebrauchen kannst, bleib unbedingt dran.


Jetzt rede ich aber nicht länger drumherum und wir starten mit der Folge. Ich wünsch Dir ganz viel Freude beim Zuhören.

Wie alles begann...


Nach fast zwei Jahren nebenberuflicher Selbstständigkeit ist letztes Jahr im August der Tag gekommen, an dem ich das letzte Mal als Angestellte die Bürotür hinter mir geschlossen habe. Zu diesem Zeitpunkt bin ich als Trainerin und Coach in die hauptberufliche Selbstständigkeit gestartet. Ich habe mich also tatsächlich dazu entschlossen, mich nach 13 Jahren im Angestellten-Verhältnis nicht mehr in den Dienst der Ziele und Träume anderer zu stellen, sondern für meine eigene Vision loszugehen.

Inzwischen ist es ungefähr fünf bis sechs Jahre her, dass ich mich bewusst auf den Weg gemacht habe, doch eigentlich – wenn man den Stimmen aus meiner Familie glaubt – fing es schon im frühen Kindesalter an. Auch damals wollte ich immer wissen „Was hat das für einen Sinn?“, bevor ich mich für irgendetwas begeistert habe.

Grundsätzlich bin ich ein Mensch, der sehr hohe Ansprüche an sich selbst und das Leben als solches stellt. Es ging daher für mich sehr lange Zeit darum, mehr Wissen zu sammeln, mehr Qualifikationen zu erwerben, mehr zu arbeiten, mehr zu verdienen und mehr zu werden. Ich hatte immer das Gefühl, es ist noch nicht genug, da geht noch mehr – ich bin noch nicht genug. Gleichzeitig war ich – entgegen dem Verständnis meines kompletten Umfelds - unzufrieden mit meinem (scheinbar so „perfekten“ und geradlinigen) Leben und habe mir oft die Frage gestellt: „Und das soll es jetzt gewesen sein? Jeden Tag Lebenszeit gegen Geld tauschen, um mich bis ans Lebensende über Wasser zu halten?“ Damals war ich übrigens Anfang 20.


Naja, wie Du vielleicht weißt, gibt uns das Leben Antworten auf ausnahmslos alle Fragen, die wir stellen. Ich hatte es mir in meinem damaligen Job recht gemütlich gemacht, hatte nette Kollegen, einen tollen Chef, die Bezahlung war gut. Und ich? Ich war auf einmal unglücklich.

Ich kann Dir nicht genau sagen, was meine Unzufriedenheit damals ausgelöst hat, rückblickend weiß ich aber: sie war die Antwort des Lebens auf meine Frage. Es war, als hätte das Leben irgendwann gesagt „Natürlich war es das noch nicht... Aber wer Fragen stellt, muss mit Antworten rechnen. Und wenn Du hier weiterhin 8 Stunden am Tag Deinen Hintern platt sitzt und Dich mit dem zufrieden gibst, was Du hast, wirst Du nie etwas anderes erfahren.“


Also gut, diese innere Unzufriedenheit, hat mich nun über Monate hinweg jeden Tag so sehr gequält, dass ich gar nicht anders konnte, als genauer hinzusehen. Ich fing an, Bücher zu lesen, mich selbst zu analysieren, hinter meine eigenen Kulissen zu schauen und die Reise begann. Die wohl unbequemste Reise meines bisherigen Lebens, rückblickend betrachtet aber die Wichtigste. Im übertragenen Sinne gab es auf dieser Reise wenig Komfort, wenige faule Strand-Tage, keine tollen Urlaubs-Outfits und die Unterkünfte waren oft mehr als chaotisch. Soll heißen: Komfortzone verlassen, bereit sein, täglich an mir zu arbeiten, vor mir selbst komplett die Hosen herunterlassen und aushalten, dass in mir (als übrigens absolut ordnungsliebendem Menschen) zeitweise absolutes Chaos herrscht. Würdest Du eine solche Reise freiwillig buchen?

Zwangsläufig lief es damals darauf hinaus, dass ich meinen Job gekündigt habe. Glücklicherweise fand ich direkt nahtlos Anschluss, natürlich insgeheim wieder in der Hoffnung, dass es das jetzt bestimmt ist. Anfangs war ich dort sehr glücklich, doch es dauerte auch diesmal nicht lange, bevor es wieder bequem wurde. Die Reise ging also weiter.

Ich stellte über Jahre hinweg alles in Frage. Meine Person, meine Vergangenheit, meine Werte, meine Moralvorstellungen, meine Pläne, meine Ziele und auch das Leben, das ich mir im Außen aufgebaut habe. Ich habe gemerkt, dass ich nicht immer noch mehr werden kann, wenn ich eigentlich überhaupt nicht weiß, wer ich bin. Ich habe meinen Keller aufgeräumt und mit mir gekämpft, um schließlich den Kampf zu beenden und Frieden zu schließen mit dem, was ich nicht ändern kann. Ich habe angefangen, alles zu akzeptieren, was ich bin und fühle und auch das, was ich nicht bin und nicht fühle. In dieser Zeit ist mir bewusst geworden, wie unglaublich wichtig Authentizität für mich ist und dass diese „Sinnfrage“ in meinem Kopf auch nach Jahrzehnten nicht leiser wird. Ich kann nicht Zeit meines Lebens eine Rolle im Film eines anderen Menschen spielen – das wurde mir klar. Auch mit mir selbst verbringe ich so viel Zeit, dass es auf Dauer wirklich anstrengend ist, nicht zu 100% ich selbst sein zu können.


Ich war oft verzweifelt, wütend, wollte aufgeben und einfach ein „normales Leben“ führen, wie so viele Menschen das tun. Wohlgemerkt war das keine Vollzeit-Reise, schließlich gab es auch im Außen die Dinge des täglichen Lebens zu verrichten und es galt zu funktionieren.

An dieser holprigen Reise in Richtung „out of the comfortzone“ fand ich schließlich so viel Gefallen, dass ich meine Erkenntnisse gern mit anderen teilen und zum „Reisebegleiter“ werden wollte. Also startete ich meine Ausbildung zum systemischen Coach, zum Prozessbegleiter für andere Menschen. Relativ schnell zeigte sich dann, dass nicht nur einzelne Menschen, sondern auch Unternehmen (die ja nichts anderes sind als eine Ansammlung von Menschen, die ein gemeinsames Ziel verfolgen) auf der Reise sind.

Zu diesem Zeitpunkt stellte ich mir wieder eine Frage. Diesmal lautete sie in etwa so: „Schön, dass ich das jetzt alles erkannt habe. Aber wie geht’s denn jetzt weiter?“ Auch hier hat mir das Leben wieder geantwortet. Diesmal kam die Antwort in Form einer Analogie. Ich kann Dir gar nicht mehr sagen, wo genau ich diese Geschichte gehört habe, aber inzwischen weiß ich, dass sie die Antwort war. Eigentlich ist die Geschichte mehr eine Frage und die lautet wie folgt: „Stell Dir vor, Du trägst eine rückwärts laufende Uhr an Deinem Handgelenk, die Dir jederzeit zeigt, wie viel Zeit Dir noch bleibt. Würdest Du alles weiterhin genau so tun, Dein Leben genau so weiterleben, wie Du es gerade tust?“

„HELL, NO!!!!“, dachte ich mir. In diesem Moment habe ich erkannt, dass es ein ziemlich faules Tauschgeschäft ist, meine Lebenszeit, die so begrenzt ist, gegen Geld für eine Tätigkeit einzutauschen, die meinem „Why“, meinem persönlichen Sinn nicht zuträglich ist. Meine ersten Aufträge flatterten ins Haus und ich platzte vor Freude. Auf einmal saß ich nicht mehr täglich auf einem Bürostuhl, sondern ich durfte Individual-Reisen begleiten. Ich habe also sofort meine Stunden im Büro reduziert und dafür gesorgt, dass ich mehr Wach-Zeit für das zur Verfügung habe, was mich meinen Zielen, meinem Sinn, näherbringt. Damit war ich dann vorerst zufrieden. Genau genommen für ungefähr ein halbes Jahr.

Mittelmäßigkeit oder „grau“ als Lösung?

Multi-Tasking ist eine Lüge. Jeder Mensch hat eine bestimmte Menge an Energie zur Verfügung, die es täglich einzuteilen gilt. Je mehr Dinge Du gleichzeitig zu tun versuchst, desto mehr leidet die Qualität eines jeden einzelnen. Vielleicht hast Du währenddessen das Gefühl, super schnell voranzukommen. Früher oder später wirst Du aber feststellen, dass Du nur auf einem Weg ein paar Schritte vorwärts kommst, während Du auf einem anderen stehen bleibst oder gar ein paar Schritte zurück gehst. Da stand ich dann also wieder: erschöpft, ein bisschen ratlos und wieder mal (oder eher immer noch) unzufrieden - inzwischen sind wir übrigens im Jahr 2019 angekommen. Das konnte es also auch nicht sein.

Aus der Vergangenheit wusste ich ja bereits, dass das Leben mir immer antwortet. Ich wusste aber auch, dass sich, wenn ich jetzt wieder eine Frage stelle, mein Leben grundlegend verändern würde. Ich habe mich daher bewusst dazu entschlossen, diesmal keine Frage zu stellen. Es würde schon alles gut werden, dachte ich. Schließlich konnte ich ja immer wieder das tun, was mir Freude bereitet, was mein Herz erfüllt und mich auch nach 19 Stunden-Tagen noch lächelnd ins Bett fallen lässt. Der Preis schien mir einfach zu hoch. Sicherheit würde es kosten. Diese Sicherheit, von der ich eigentlich schon lange weiß, dass es sie nicht gibt, aber insgeheim versucht habe, diese Illusion aufrechtzuerhalten. Schließlich habe ich mir über die Jahre einen Lebensstandard aufgebaut, den ich nicht aufgeben möchte, ich habe Verpflichtungen und das Risiko ist schlichtweg zu groß.

Das Leben ist nicht dumm. Auch wenn Du ihm keine Fragen stellst, gibt es Dir Antworten. Jeden Tag. Immer.

Stell Dir einmal den schlimmsten Klingelton Deines Smartphones vor. Und nun stell Dir vor, dass es den ganzen Tag klingelt. Ohne Pause. Das Klingeln wird immer lauter. Du schaust auf’s Display und als Anrufer wird „Dein Leben“ angezeigt. Du hebst nicht ab. Drückst den Anruf weg. Es klingelt wieder. Tagaus, tagein. Dieses Klingeln macht Dich wahnsinnig und Du weißt, wenn Du nicht abhebst, wirst du krank davon. Die Ereignisse im Außen haben sich zu dieser Zeit überschlagen, es verging kein Tag, an dem ich nicht abends vollkommen erschöpft im Bett lag und mir dachte „Das halte ich keinen Tag länger aus“. Eines Tages, es war ein Donnerstag, überkamen mich die Tränen. Einfach so, mitten am Tag, mitten im Büro, mitten im Leben. Ich konnte dieses Klingeln nicht mehr ertragen. Ich setzte mich ins Auto und fuhr nach Hause, die Tränen liefen weiter. Zuhause angekommen ließ ich mich auf meine Couch fallen, atmete tief durch, nahm dieses immerzu klingelnde Telefon in die Hand und hob ab. „WAS ZUR HÖLLE WILLST DU VON MIR?“, fragte ich. „Worauf wartest Du noch? Die Zeit ist jetzt und alles ist möglich.“, antwortete das Leben mit sanfter Stimme und legte wieder auf. Erstmals nach vielen Wochen war das Klingeln weg. Und da saß ich nun. Allein auf meiner Couch mit verschmierter Schminke im Gesicht, einem riesigen Kloß im Hals und gähnender Leere in meinem ganzen Körper. Worauf ich also noch warte, will das Leben wissen. Soll das ein verdammter Witz sein? Wer zahlt denn meine Miete? Wer finanziert mein Leben? Wie zur Hölle soll das alles funktionieren? Obwohl ich so erschöpft war, wurde ich wütend. Wütend auf diese Stimme in mir, die einfach keine Ruhe gab. Als ich am nächsten Tag aufwachte, habe ich gemerkt, dass mich dieser kurze Moment, in dem ich bereit war, innezuhalten und den Mut aufzubringen, in mich hineinzuhören, dazu gebracht hat, neue Fragen zu stellen. „Oh Mist, das wollte ich doch eigentlich nicht“, dachte ich. Auf einmal fühlte sich alles so endgültig an, schließlich hatte ich jetzt die Fragen gestellt, deren Antworten alles verändern, mein ganzes Leben auf den Kopf stellen könnten.


Immer noch glücklich über die Stille und das nicht mehr vorhandene Klingeln entschloss ich mich, meiner Erschöpfung Raum zu geben. Ich fühlte mich wie nach einem langen Kampf, der nun vorüber war. Vielleicht vergleichbar mit dem Moment, nachdem Adrenalin Deinen Körper verlässt. In den nächsten Wochen war ich sehr still. Ich habe viel Zeit mit mir verbracht, meinen Blick nach innen gerichtet, meditiert und mir meine beste und schönste Zukunft in den buntesten Farben ausgemalt. Während ich da so saß und gefühlt „nichts“ tat, war das Leben dann fleißig. Tag für Tag hat es mir Antworten gegeben auf die Fragen, die ich gestellt habe. Ehrlich gesagt konnte ich das anfangs nicht fassen. Irgendwann klingelte das Telefon wieder – diesmal hob ich direkt ab, denn komischerweise hatte ich nun das Gefühl, es könne nichts passieren. „Worauf wartest Du noch? Die Zeit ist jetzt und alles ist möglich.“, hörte ich wieder.

Die Entscheidung


Also gut. Dann ist jetzt wohl der Tag gekommen, an dem ich springen muss. Das Wasser wird ohnehin nicht wärmer, je länger ich warte. Das habe ich in den letzten Jahren ja bereits erfahren. Ich nahm also allen Mut zusammen, schrieb mit geteilten Gefühlen meine Kündigung und druckte sie aus. Da lag er nun, dieser Zettel, der alles verändern sollte. Zu einem besonderen Anlass muss man sich besonders anziehen, dachte ich. Daher suchte ich mir für den besagten Tag ein schönes Kleid aus, setzte mich mit einem kribbelnden Bauch in mein Auto und fuhr ins Büro. Jetzt gab es kein Zurück mehr. Meine Gefühle wurden zu Gedanken, meine Gedanken zu Worten und schließlich sogar zu gedruckten Buchstaben. Letztendlich war das, worüber ich mir monatelang Gedanken gemacht, nächtelang davor gezittert und literweise (gefühlt) Tränen vergossen habe, in weniger als einer Stunde vorüber. Ich habe gekündigt. Ich habe mich dazu entschieden, meine vermeintliche Sicherheit, mein „bequemes Leben“ und meinen täglichen Trott einzutauschen gegen ein Abenteuer. Ein Abenteuer, von dem ich nicht wusste, wohin es führen würde. Und ich sage Dir ehrlich: Auch jetzt weiß ich es noch nicht und das macht mich unfassbar glücklich.


Was weiß man schon?


Ganz nüchtern betrachtet kann ich Dir mit etwas Abstand inzwischen sagen, dass wir Menschen uns so vieler Dinge viel zu sicher sind. In Wirklichkeit wissen wir gar nichts. Nicht einmal, ob unser Herz morgen noch schlägt, ob wir nach dem Schlafen die Augen wieder öffnen. Glaubst Du wirklich, Du hast irgendetwas in der Hand? Du bist ohne alles auf diese Welt gekommen und wirst ohne alles wieder von ihr gehen. Was zum Henker soll diese „Sicherheit“, an die Du Dich so sehr klammerst, denn sein? Wovor hast Du Angst? Was hält Dich davon ab, mutig zu sein?

Ich glaube, dass Mut und Flexibilität das Schönste und Wichtigste sind, was wir uns im Leben gönnen dürfen.

Hast Du schon einmal einen Baum beobachtet, wenn es stürmt? Konntest Du in dem Moment sein Ego sehen? Oder hatte er vielleicht keines? Würdest Du sagen, er war mutig, weil er sich gebogen hat? Bäume und auch andere Lebewesen haben uns Einiges voraus: Sie wissen, dass sie, wenn sie sich dieser größeren Kraft widersetzen, nicht überleben – das hat mit Mut wenig zu tun. Da ist kein Ego, das sich Gedanken über die Meinung anderer macht. Da ist kein Ego, das sich über gestern ärgert und um morgen sorgt. Da ist kein Ego, das immer nach mehr strebt, mehr besitzen und mehr werden will. Stattdessen schlagen Bäume tiefe Wurzeln in die Erde, die sie nähren und ihnen Halt geben. Sie folgen dem Rhythmus der Natur, biegen sich im Wind und geben nach, wenn es notwendig ist. So wie Schildkröten sich von der Meeresströmung treiben lassen, anstatt ihre Kraft dafür zu verschwenden, gegen den Strom zu rudern.

Genau wie ich bist auch Du aus einem bestimmten Grund hier und ganz tief in Dir kennst Du ihn auch. Hör auf zu kämpfen. Hör auf, ein mittelmäßiges Leben zu führen und Dich mit so wenig zufrieden zu geben. Hör auf, Ausreden zu suchen und alles auf „später“ zu verschieben. „Später“ ist eine Illusion! Da ist so viel mehr, das darauf wartet, gelebt zu werden – und zwar JETZT! Da ist so viel mehr Liebe, die zum Ausdruck kommen will. Da ist so viel mehr Leben.

Wir alle haben so viel Angst. Wir alle bewundern „die anderen“ immer so sehr für das, was sie erreichen, was sie sich trauen. Wir alle sehen den Mut und das Große immer nur in anderen. Und weißt Du was ganz wunderbar ist?

Du kannst in mir nur das sehen, was Du selbst schon lange bist. Du kannst mich nur für das bewundern, was schon längst in Dir ist.

Hier und heute ist ein ganz besonderer Tag. Der einzige Tag, an dem Du etwas in der Hand hast. Der einzige Tag, an dem ALLES möglich ist. Am Anfang stehen immer Hoffnungen und Träume. Danach folgen eine Menge an Aufgaben und eine große Prise Angst. Und am Ende? Da sind Frieden, Vertrauen und Liebe. Denk daran: Das Leben gibt Dir immer Antworten, egal wie gut Deine Fragen sind und ob Du überhaupt welche stellst. Du hast immer die Wahl. Wenn Dir etwas nicht schmeckt, das auf Deinem Teller liegt, wähle etwas anderes.


Weißt Du, ich glaube, dass diese Welt Dich braucht. Steh auf, nimm all Deinen Mut zusammen, stell endlich die richtigen Fragen und geh Deinen Weg. Steh für Dich ein. Jetzt, hier und heute!

Alles, was Du tust, macht etwas aus. Für uns alle. Für immer.


Bevor wir gleich am Ende angekommen sind, fasse ich noch einmal die vier wichtigsten Punkte zusammen, die Du aus dieser Folge in Deinen Alltag mitnehmen darfst.


  1. Auch wenn Du das Gefühl hast, es reicht noch nicht, es ist noch nicht genug oder Du bist noch nicht genug, geh los. Dieses Gefühl wird nie kommen.

  2. Wenn Du eine rückwärtslaufende Uhr an Deinem Handgelenk tragen würdest, würdest Du alles genau so weitermachen wie bisher?

  3. In Wirklichkeit wissen wir garnichts, deshalb darfst Du Dich heute von der Illusion der Sicherheit verabschieden.

  4. Du kannst in anderen nur das sehen, was Du selbst schon lange bist.

Danke, dass Du heute Deine Zeit mit mir geteilt und diese Folge bis zum Ende gehört hast. Wenn sie Dir gefallen hat und Du mich unterstützen möchtest, mit nothing but mindfulness. so viele Menschen wie möglich zu erreichen, freue ich mich, wenn Du mir eine Bewertung auf iTunes hinterlässt und den Podcast all Deinen Freunden und Bekannten weiterempfiehlst.

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Bis dahin, pass auf Dich auf, lass es Dir gut gehen, alles Liebe für Dich und denk dran: nothing but mindfulness... Bis bald!

© FRANZISKA DITTRICH

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