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  • Franziska Dittrich

016 – Jeder Neuanfang braucht einen Abschied



Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von nothing but mindfulness. , dem Podcast, in dem sich alles darum dreht, wie Du durch eine achtsame Haltung Dein Leben und die Welt verändern kannst. Mein Name ist Franziska Dittrich und ich freu mich total, dass Du heute wieder da bist und Deine Zeit mit mir teilst.


In der heutigen Folge geht es um Neuanfang und Abschied - ein Thema, das uns bewusst oder unbewusst nahezu täglich begleitet. Gerade in den zurückliegenden Monaten haben wir teilweise schmerzhaft erfahren dürfen, was es bedeutet, wenn das Alte plötzlich über Nacht nicht mehr funktioniert. Aber auch sonst sind wir in unserem Leben immer wieder damit konfrontiert, uns von Altem verabschieden zu müssen, um Platz für Neues zu schaffen.


Heute möchte ich drei elementare Fehler mit Dir teilen, die wir in Bezug auf Neuanfänge immer wieder machen und Dir in dem Zug natürlich auch ein paar Denkanstöße mit auf den Weg geben, wie Du diese Fehler in Zukunft vermeidest.


Ich wünsch Dir ganz viel Freude beim Hören.


Ich habe in den letzten Monaten sowohl im beruflichen als auch im privaten Kontext mit vielen Menschen über Corona und die aktuelle Situation gesprochen. Darüber, was diese Krise mit uns Menschen macht, was sie mit Unternehmen macht und vor allem darüber, wo mögliche Chancen liegen.

Dabei ist mir aufgefallen, dass es durchaus schon viele Menschen gibt, die Visionen haben, wie eine potentielle Zukunft aussehen könnte. Andererseits habe ich auch gemerkt, wie groß die Angst bei den Menschen ist, das Gewohnte, Altbewährte hinter sich zu lassen. Sie wünschen sich also einerseits eine – ich nenn es mal – „schöne neue Welt“, sind andererseits aber auch kaum bereit, sich dafür wirklich von etwas zu verabschieden.


Darin sehe ich ein großes Problem, das natürlich weit über Corona hinausreicht. Denn wenn wir mal ehrlich sind, geht es uns doch auch in vielen anderen Belangen so, dass wir zwar ganz bunte und tolle Vorstellungen davon haben, wie schön alles sein könnte, spätestens wenn es aber ernst wird und darum geht, alte Überzeugungen, festgefahrene Strukturen und inzwischen dysfunktionale Verhaltensweisen ad acta zu legen, treten wir auf die Bremse, oder? Und genau dadurch entsteht dann ein Teufelskreis: Wir versuchen tagein, tagaus eine Normalität aufrechtzuerhalten, von der wir eigentlich längst wissen, dass sie keine Zukunft mehr hat. Sei es nun im Job, in unseren Beziehungen oder schlichtweg in unserer eigenen Entwicklung.


Welche Fehler sind es also, die wir immer wieder machen und die uns wirklich davon abhalten, einen Neuanfang zu machen – in welchem Bereich auch immer?


Fehler #1: Wir sind nicht vorbereitet auf Instabilität.


Grundsätzlich streben wir Menschen in unserem Leben nach zwei Dingen, nämlich einerseits nach Stabilität und andererseits nach Weiterentwicklung. Nun ist es aber so, dass wir für die Weiterentwicklung zwangsläufig auch ein Stück unserer Stabilität aufgeben müssen. Und diese Neuordnung eines Systems, die damit einhergeht, führt immer erstmal zu Chaos. Es gibt also zwischen dem Alten und dem Neuen immer einen instabilen Zustand, bzw. eine instabile Phase, die es auszuhalten gilt.


Vielleicht erinnerst Du Dich an meine Podcastfolge, in der ich über die Zeit gesprochen habe, als ich mich damals selbstständig gemacht habe. Wir schließen eine alte Tür und warten darauf, dass eine neue sich öffnet. Und genau während dieses Wartens sitzen wir auf dem Flur.


Solche Phasen sind manchmal total unangenehm, vor allem auch deswegen, weil wir uns normalerweise in der Illusion wiegen, alles unter Kontrolle zu haben. Chaos und Kontrolle widersprechen sich aber ja schon in ihrer Wortbedeutung.


Sicherlich kennst Du das auch aus Deinem Alltag, wenn Du versuchst, alte Gewohnheiten abzulegen und neue zu etablieren. Oder wenn Du anfängst, von irgendetwas Großem zu träumen, das es erfordert, etwas Altes aufzugeben. Die Zeit, bis die neue Gewohnheit in Dein Leben integriert ist, kommt Dir vielleicht ewig vor. Und oft ist es dann auch so, dass Du vielleicht vorschnell aufgibst, weil dieser instabile Zustand sich für Dein Gehirn so falsch und komisch anfühlt, dass es kaum auszuhalten ist.


Fakt ist: Unser Gehirn mag keine Abschiede. Und es findet auch Neues grundsätzlich immer erstmal doof. Das ist absolut menschlich und in Ordnung. Es ist nur wichtig, dass Du weißt, dass dieses Gefühl nichts mit Dir zu tun hat, sondern dass es jedem von uns so geht.


Wie können wir es jetzt aber schaffen, etwas wirklich zu verändern oder etwas Neues zu wagen?


Ich glaube, dass Situationen wie die Corona-Krise die Menschen deshalb so beuteln, weil zu der Instabilität im Außen auch noch die Instabilität im Innen kommt. Je mehr Instabilität im Außen herrscht, desto stabiler musst Du im Innen sein, um solche turbulenten Zeiten zu überstehen. Und da wir im Alltagstrott meist anhaltend so sehr mit unserem Heute beschäftigt sind, haben wir gar keine Kapazität für ein „neues Morgen“.


In normalen Zeiten sehen viele Menschen keinen Anlass dazu, sich mit sich selbst zu beschäftigen, ihr inneres Navi entsprechend zu programmieren und Stabilität im Innen herzustellen, indem sie sich zum Beispiel über ihre Werte klar werden oder sich regelmäßig auf das besinnen, was ihnen wirklich wichtig ist, was für sie zählt im Leben. Schließlich gibt es diese Stabilität ja im Außen in Form eines geordneten Jobs, eines strukturierten Alltags, einer Beziehung und so weiter. Wir können es uns in normalen Zeiten oft gar nicht vorstellen, wie unser Leben sein sollte, wenn genau diese äußere Stabilität einmal wegbricht.


Das ist im Übrigen auch der Grund dafür, warum Menschen bei so genannten „Schicksalsschlägen“ komplett den Boden unter den Füßen verlieren. Also bei Jobverlust, bei generellen Wirtschaftskrisen, bei Trennungen oder auch beim Tod eines geliebten Menschen. Ihnen fehlt die innere Stabilität, um die Instabilität im Außen auszugleichen. Stell Dir das gern auch vor wie eine Waage. Auf der einen Seite ist die Stabilität im Außen, auf der anderen Seite die Stabilität im Innen. Wenn wir nun alles auf die Stabilität im Außen setzen, wird die Stabilität im Innen automatisch hochgehalten. In den Momenten, in denen etwas Unvorhergesehenes passiert, das all das Gewicht auf der Seite der Stabilität im Außen wegnimmt, kommt die ganze Waage vermeintlich außer Balance. Was aber in Wirklichkeit passiert, wenn wir auf einer Seite ganz viel Gewicht haben und auf der anderen Seite keines ist, dass die Waage in Wahrheit genau in solchen Situationen in die Balance kommt. Das klingt paradox, oder? Also ich meine, dass genau dieser Zustand der Balance der Waage uns so sehr mitnimmt. Was dann nämlich Sache ist, ist, dass wir die Chance haben, ab sofort unser Gewicht gleichmäßig auf innere und äußere Stabilität zu verteilen. Das wiederum erfordert aber Arbeit und es ist viel leichter und bequemer, wenn jemand von außen etwas auf unsere Waage legt, wofür wir nichts tun müssen.


Wenn wir uns also von etwas verabschieden möchten – sei es nun eine Gewohnheit, eine Beziehung, eine Verhaltensweise oder irgendetwas anderes – ist es unglaublich wichtig, schon im Vorfeld dafür zu sorgen, dass wir innerlich stabil sind. Dass wir eine gute Verbindung mit uns selbst haben und unsere innere Stimme gut hören können. Aus diesem Grund plädiere ich auch immer so sehr für Achtsamkeit, denn durch eine Achtsamkeitspraxis lernst Du genau das: Das Außen leiser und das Innen lauter werden zu lassen. Die Waage also auch in „normalen“ Zeiten schon so ins Gleichgewicht zu bringen, dass sie nicht sofort kippt, wenn von außen etwas weggenommen wird.


Vielleicht denkst Du jetzt: Brauch ich alles nicht, ich komm schon ganz gut klar.


Dazu will ich Dir sagen: Glaub ich nicht.


Schau zum Beispiel einmal in die Politik. Auf der einen Seite ist es so, dass unglaublich viele Menschen sich immer darüber beschweren, was in der Politik passiert. Wenn es dann aber mal einen Politiker gäbe, der alles anders machen und umkrempeln möchte, wäre das Geschrei genauso groß. Warum? Wir schreien zwar immer alle nach Veränderung, aber wenn sie dann da ist, schreien wir plötzlich nach dem Vertrauten und nach dem Altbewährten. Denn so wirkliche Veränderung geht einher mit einem Abschied. Einem Abschied von dem, was wir bisher für die einzig richtige Wahrheit hielten. Und diesen Abschied wollen wir dann doch nicht.


Auch hier ist Corona übrigens das beste Beispiel. Anstatt einmal alles (und damit meine ich wirklich alles) komplett neu zu denken, werden Milliarden investiert, um das Alte wiederherzustellen. Das Alte, von dem wir rein rational betrachtet alle wissen, dass es längst dysfunktional ist. Und warum? Weil der Großteil der Menschen sich genau das wünscht. „Wir wollen die Zeit vor Corona zurück.“ oder „Ich hoffe sehr, dass ich bald meinem ‚normalen‘ Alltag wieder nachgehen kann.“ oder „Ich hoffe, dass wir bald zur Normalität zurückkehren.“


Diese Aussagen habe ich in den letzten Monaten häufig gehört und sie bilden genau das ab, was ich gerade gesagt habe. Auch wenn die Menschen sich vor der Corona-Zeit täglich über irgendetwas beschwert haben, wünschen sie es sich jetzt zurück, denn eine Veränderung, ein „Neu“ in allen Belangen wäre viel zu schmerzhaft für sie und die Instabilität, die es mit sich bringen würde, wäre für viele nicht tragbar.


Ich erkläre mir das unter anderem mit dem


Fehler #2: Wir glauben, Aufhören bedeutet, dass etwas falsch oder schlecht war.


Und ich glaube, dass auch das wieder etwas ist, was nahezu jeden Menschen betrifft. Dich und mich, aber auch Politiker, Unternehmensbosse oder andere Menschen, die irgendetwas zu sagen haben.


Wenn wir unsere alte Normalität gegen eine neue eintauschen würden, würde das ja bedeuten, dass wir mit der alten Normalität aufhören. Jetzt haben wir aber schon von Kindesbeinen an gelernt, dass aufhören immer nur dann richtig ist, wenn etwas falsch oder schlecht war. Wir sollen aufhören rumzuschreien, weil es nicht gewünscht ist. Wir sollen aufhören, Schokolade zu essen, weil es ungesund ist. Wir sollen aufhören, stundenlang am PC oder am Smartphone zu hängen, weil es uns auf Dauer schadet.


Wir sind also darauf programmiert, dass wir nur mit den Dingen aufhören sollen, die vermeintlich falsch oder schlecht sind. Kannst Du dir annähernd vorstellen, welche Auswirkungen das auf unsere Welt hat?

In einer meiner letzten Folgen habe ich ja schon über das Thema „Scheitern“ gesprochen. Wenn Du die Folge verpasst hast, hör sie Dir unbedingt noch an. Die breite Masse glaubt, dass das Scheitern etwas Negatives ist. Und wenn wir jetzt das Aufhören automatisch mit dem Scheitern verbinden, also es quasi so sehen, dass wir alte Gewohnheiten und Verhaltensweisen nur ablegen können, wenn sie gescheitert sind, dann führt das dazu, dass wir mit nichts aufhören wollen, weil wir ja keinesfalls scheitern wollen. Ist das verständlich?


Innovation braucht Platz. Denk nur mal an Deine Wohnung oder Dein Haus. Wenn Du neue Möbel kaufen willst, musst Du sehr wahrscheinlich etwas Altes dafür hergeben und zunächst einmal Platz schaffen. Sonst hast Du irgendwann eine ziemliche Messie-Bude, in der Du Dich nicht mehr frei bewegen kannst. Auch da macht es uns übrigens total viel Spaß, Neues zu kaufen, Altes ausmisten hingegen empfinden wir als lästig. Weil auch das eine Art Abschied ist.


Und auch hier wieder die Frage: Wie können wir es schaffen, dem Aufhören eine neue Bedeutung zu geben?


Was wir leider – zumindest in unserem Standard-Bildungssystem – nicht lernen ist, alles, was war, anzuerkennen und zu würdigen und gut zu uns zu sein.


Damit meine ich konkret, dass wir einerseits das Alte würdigen, gleichzeitig aber auch anerkennen, das es überholt ist. Also um das nochmal mit einem Beispiel zu untermauern... Wenn Du schon immer Angst vor etwas hattest, ist Dein einziges Bestreben, die Angst weg haben zu wollen. Andererseits schlussfolgerst Du aber auch, dass die Angst ja etwas Schlechtes sein muss, denn sonst würdest Du nicht wollen, dass sie aufhört. Du hast also im Grunde genommen etwas gegen diese Angst. Du siehst sie als Feind und nicht als Freund. In dem Moment, in dem es Dir gelingt, genau diese Angst wertzuschätzen und ihr dafür zu danken, dass sie jahrelang so zuverlässig an Deiner Seite war, Du aber ab sofort neu wählst, kannst Du alles verändern. Dann ist es auch nicht schwer, damit aufzuhören, Angst zu haben, denn Du kannst Deinen nächsten Schritt in Frieden gehen.


So ist es im Übrigen auch mit Beziehungen. Wenn Du Dich beispielsweise trennst und anschließend all das, was vorher war, als negativ und schlecht bewertest – sonst hättest Du schließlich nicht damit aufgehört, bzw. die Beziehung beendet – wird Dich das ewig verfolgen und Du bist nicht frei und offen für etwas Neues.


Wir sind also ganz generell gesehen viel zu streng mit uns selbst und können es einfach nicht so stehen lassen, dass wir zu jedem Zeitpunkt unseres Lebens immer die beste Wahl getroffen haben. Und dass es manchmal aber auch einfach Zeit ist, das Alte zu würdigen und einen Schritt auf das Neue zuzugehen.


Kurz gesagt erlauben wir uns einfach nicht, so zu sein wie wir sind. Schritte nach vorne zu machen und in Frieden auf das zurückzublicken, was war. Und weißt Du, was das Fatale daran ist? Wir erlauben es auch anderen nicht. Wir können in anderen immer nur das halten, was wir in uns selbst halten können. Das habe ich hier im Podcast auch schon öfter gesagt, aber es ist einfach so wichtig, daher betone ich es immer wieder.


Sobald Du damit beginnst, das – ich nenne es jetzt mal – „Aufhören in Frieden“ zu praktizieren, kannst Du genau das auch anderen zugestehen. Du ebnest damit also einen Weg, der es ermöglicht, auch auf der Welt Altes und Dysfunktionales gehen zu lassen und Platz für Neues zu schaffen.


Und damit kommen wir jetzt auch zu


Fehler #3: Wir stellen unser Gewohnheitsrecht über unser Wissen.


Kennst Du solche Situationen, in denen irgendetwas gewaltig gegen die Wand fährt, was Du schon hast kommen sehen, aber nichts gesagt hast? Im Nachhinein heißt es dann oft „Hab ich ja schon vorher gewusst...“.


In manchen Konstellationen hat das sicherlich einen Hintergrund von Machtspielen. In anderen Konstellationen ist es Ignoranz und eben Gewohnheitsrecht.


Schau her, lass uns ein Beispiel machen, bei dem jeder mitreden kann: Fleischkonsum. Und gleich noch vorab: Nein, ich gehöre nicht zu den überzeugten Veganern, die andere für ihren Fleischkonsum verurteilen. Ich finde das Beispiel einfach nur anschaulich. Inzwischen ist es wissenschaftlich nachgewiesen, dass der Fleischkonsum in der Form, wie wir in Deutschland ihn praktizieren nicht nur äußerst gesundheitsschädlich ist, sondern auch in höchstem Maße zu unserem CO2-Problem beiträgt. Wir wissen aufgrund unserer umfassenden Möglichkeiten der Information auch, wie sehr andere Lebewesen für unseren „Genuss“ leiden müssen. Aber all das hilft nichts. Ja, der Fleischkonsum hat sich in den letzten Jahren minimal verringert. Aber wenn wir doch alle wissen, was wir damit anrichten, wieso hören wir dann nicht damit auf?


Wir finden neue Ideen, die in Zusammenhang mit diesem Thema auf den Markt kommen, zwar ganz interessant, wenn es dann aber darum geht, diese Ideen selbst in die Tat umzusetzen, ziehen wir sie ins Lächerliche. Weil genau das eben bedeuten würde, dass wir unser Wissen über unser Gewohnheitsrecht stellen müssten, was uns wiederum im ersten Moment wehtut. Wir wissen also, dass dieser Neuanfang einen Abschied bräuchte. Einen Abschied von unserem Fleischkonsum. Oder zumindest einen Abschied von unserem unbewussten, ignoranten Fleischkonsum.


Wir sind also alle nicht dumm, bzw. zumindest mit einer Grundintelligenz ausgestattet, die das Überleben unserer Spezies sichert. Und auch, wenn es manchmal so aussieht, als wäre das nicht so, liegt es aus meiner Sicht nicht an mangelnder Intelligenz oder mangelndem Wissen, sondern vielmehr an der Faulheit und an der Angst davor, hin und wieder unser Wissen über unsere Gewohnheiten zu stellen.


Wir wissen, dass es unseren Körper krank macht, wenn wir uns schlecht ernähren und nicht bewegen. Wir wissen, dass wir seelisch leiden, wenn wir in Jobs und Beziehungen bleiben, aus denen wir längst herausgewachsen sind. Und wir wissen auch, dass es unsere Welt zugrunde richtet, wenn wir unseren Trott so weiterleben wie bisher.


Das Schlimme ist: Neuanfänge passieren ja ohnehin ständig. Ob Du das willst und aktiv mitmachst, oder nicht. Solange Du aber während dieser Neuanfänge noch an etwas Altem festhältst, lebst Du in einer Illusion, also in einem Zustand, den es so schon längst nicht mehr gibt.


Solange Du Deine Perspektive nicht veränderst, bringt jede Veränderung im Außen garnichts. Wenn Du Deinen Blick auf den Boden gerichtet hältst, ist es egal, ob Du auf einem Berg stehst, am Meer oder im heimischen Wohnzimmer.


Kindern erzählen wir Geschichten, dass sie einschlafen. Erwachsenen erzählen wir Geschichten, dass sie aufwachen.


Und ich hoffe, dass ich mit meiner heutigen Geschichte wieder ein Stück dazu beigetragen habe, dass Du aufwachst.


Hier nochmal die drei aus meiner Sicht wichtigsten Learnings aus der heutigen Folge:


1. Sorge in normalen Zeiten für Stabilität im Innen, dass Du in herausfordernden Zeiten der Instabilität im Außen souverän begegnen kannst.

2. Erlaube Dir, in Frieden aufzuhören, damit Du es auch anderen erlauben kannst.

3. Fang an, Dein Wissen über Deine Gewohnheiten zu stellen.


Schön, dass Du noch da bist und die Folge bis zum Ende angehört hast. Wenn sie Dir gefallen hat, teil sie gern mit Deinen Freunden, Deiner Familie, Deinen Bekannten und Kollegen. Und wie immer freu ich mich über eine Bewertung auf iTunes, da ist auf jeden Fall noch Luft nach oben. Bisher haben nur 7% der Menschen, die diesen Podcast hier hören auch eine Bewertung da gelassen.


Ich freu mich, wenn Du nächsten Dienstag wieder dabei bist. Bis dahin, pass auf Dich auf, lass es Dir gut gehen und denk dran: nothing but mindfulness... Bis bald!

© FRANZISKA DITTRICH

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