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  • Franziska Dittrich

004 - Was Du über Erfolg wissen solltest...





Herzlich Willkommen bei nothing but mindfulness. , dem Podcast, in dem sich alles darum dreht, wie Du durch eine achtsame Haltung Dein Leben und die Welt verändern kannst. Mein Name ist Franziska Dittrich und ich freu mich total, dass Du heute wieder da bist und Deine Zeit mit mir teilst.

Bevor wir mit der neuen Folge starten, möchte ich mich an dieser Stelle erst noch für das unfassbare Feedback bedanken, das mich in der letzten Woche auf verschiedensten Kanälen zu den ersten Folgen von nothing but mindfulness. erreicht hat. Damit habe ich wirklich nicht gerechnet! Tausend Dank, dass Du den Podcast so fleißig geteilt hast und mich damit auf meinem Weg unterstützt – das weiß ich wirklich SEHR zu schätzen! Wenn Du die Folgen verpasst hast, hör sie Dir unbedingt noch an.

In der heutigen Folge geht es um Erfolg. Wir sprechen darüber, was Du meiner Meinung nach über Erfolg ganz dringend wissen solltest. Und darüber, wie sich erfolgreiche und nicht erfolgreiche Menschen in ihrer Haltung unterscheiden. Außerdem teile ich fünf Tipps mit Dir, die Dir auf Deinem ganz persönlichen Weg zum Erfolg hilfreich sein können. Unter anderem verrate ich Dir auch meine allerliebste Frage, die ich in Coachings immer wieder stelle.

Über Erfolg sprechen wir deshalb, weil er etwas ist, wonach nahezu alle Menschen streben. Unsere ganze Welt ist auf Erfolg getrimmt und auch unseren persönlichen Wert messen wir häufig an ihm. Da dachte ich, ich kann ihm durchaus eine Podcastfolge widmen.


Lass uns gar nicht länger um den heißen Brei herum reden und direkt anfangen. Ich wünsch Dir ganz viel Freude beim Zuhören.

Erfolg. Ein großes Wort, finde ich. Und gleichzeitig eine sehr persönliche Geschichte. Woran denkst Du als Erstes, wenn Du das Wort Erfolg hörst?

Ich persönlich denke an Freiheit. An die Freiheit, jeden Tag das tun zu dürfen, was ich möchte. Lebensmomente zu sammeln, an die ich mich später gern zurückerinnere. Das ist für mich Erfolg. Mein Leben genau so leben zu dürfen und zu können, dass ich am Ende irgendwann darauf zurückblicken kann und denke „Ja, das war gut so.“.

Wie ich schon erzählt habe, bin ich selbst Coach. Ich arbeite nicht nur mit Kunden im Business, sondern auch mit Privatpersonen. Auch da geht es ganz häufig um Erfolg. Anders als viele meiner Marktbegleiter in diesem Bereich verkaufe ich keine geheimen Erfolgsformeln, mit denen man über Nacht und ganz ohne Anstrengung erfolgreich werden kann. Einfach aus dem Grund, weil ich überzeugt davon bin, dass das nicht funktioniert. Weder im Job, noch im Leben. Erfolg darf sich durchaus leicht anfühlen, gleichzeitig ist er aber auch immer mit einem gewissen Investment verbunden. Viel reden und „nur daran glauben“, ohne anschließend etwas zu tun, hat noch niemanden erfolgreich gemacht. Zumindest niemanden, den ich kenne.

Was macht jetzt also erfolgreiche Menschen aus? Auf diese Frage gibt es mit Sicherheit tausende verschiedene Antworten. Ich teile hier meine Sicht der Dinge mit Dir.

Für mich sind erfolgreiche Menschen diejenigen, die keine Sekunde daran zweifeln, dass alles, was sie sich vorstellen, sich wünschen, genau so eintritt, wie sie es gerne möchten. Es sind diejenigen, die einen ganz starken Fokus auf ihr Ziel haben und es nie aus den Augen verlieren, auch wenn es mal anstrengend wird. Es sind solche Menschen, die bereit sind, für ihr Ziel die Extrameile zu gehen und sich auf dem Weg nicht zu schade sind, Ehrenrunden zu drehen. Erfolgreich ist jemand für mich dann, wenn er sich nicht zufrieden gibt mit dem Status Quo, sondern jeden Tag daran arbeitet, ein bisschen besser zu werden. Erfolgreiche Menschen sind diejenigen, die einmal mehr aufstehen, als sie hinfallen. Die nicht ständig darüber klagen, wie anstrengend alles ist, sondern die anstehenden Herausforderungen dankbar und freudig annehmen und an jeder einzelnen davon wachsen. Und erfolgreich sind vor allem diejenigen, die ins Tun kommen. Diejenigen, die aktiv sind, während andere große Reden schwingen.

Ganz wichtig zu betonen ist mir an der Stelle, dass erfolgreiche Menschen für mich nicht nur diejenigen sind, die erfolgreich im Job sind, sondern ganz besonders auch die, die ihre Haltung überall mit hinnehmen, wohin sie auch gehen.

Erfolg zeigt sich meiner Meinung nach darin, wie Menschen ihren Tag starten und wie sie ihn wieder beenden. Wie sie mit ihren Mitmenschen umgehen, wie sie auf die Welt achten und wie sie mit Hindernissen und Rückschlägen umgehen. Erfolg zeigt sich an den kleinen Gewohnheiten, an der Tatsache, ob wir Entscheidungen treffen oder nicht.

Mit Sicherheit gehören zu Erfolg auch bestimmte Fähigkeiten. Doch noch viel wichtiger ist nach meiner Meinung die Haltung, mit der wir Dinge angehen. All die Fähigkeiten nutzen Dir nichts, wenn Du nicht zu 100% an Dich und Dein Vorhaben glaubst und bereit bist, von Herzen alles zu geben, was Dir möglich ist.

Langfristiger und nachhaltiger Erfolg stellt sich nach meiner Erfahrung besonders dann ein, wenn Du mit ganzem Herzen bei der Sache bist. Wenn Du etwas gefunden hast, wofür Du wirklich brennst. Eine Sache, bei der Dein „Why“, dein „Wofür“ so groß ist, dass Du gar nicht anders kannst, als dafür loszugehen. Sei es nun ein Job, die Erziehung Deiner Kinder, das Gelingen Deiner Partnerschaft, die Qualität Deiner Freundschaften und so weiter.


Wir sprechen in diesem Zusammenhang auch oft von einer großen Vision. Von etwas, das größer ist, als wir selbst und das wir unbedingt erreichen möchten. Wenn wir nicht nur wissen, was wir wollen, sondern auch verstehen, warum bzw. wofür wir genau das wollen, können wir Berge versetzen.


Und hier kommt auch schon Tipp Nr. 1: Bevor Du irgendeine Sache angehst, hinterfrage Dich selbst ganz ehrlich und nachdrücklich, ob das WIRKLICH das ist, was Du möchtest. Also finde heraus, ob es Dir wirklich um die Sache geht, oder ob Du das nur machst, um irgendwem zu gefallen, gewissen Status oder Anerkennung dadurch zu erlangen oder glaubst, Du musst es machen, weil es keine andere Lösung gibt. Was ist die Intention hinter der Vision? Das sagt sich leicht, denkst Du jetzt vielleicht. An der Stelle verrate ich Dir auch gleich mein kleines Geheimnis – meine liebste Coaching-Frage. Im ersten Moment klingt sie ganz simpel und als meine Schwester mir diese Frage letztes Jahr das erste Mal gestellt hat (an dieser Stelle ganz liebe Grüße an Dich, falls Du zuhörst), dachte ich... „Was will die denn jetzt von mir?!“

Die Frage lautet: „Was ist dann anders?“


Diese Frage entfaltet ihre Kraft erst, wenn Du sie Dir selbst oder anderen mehrmals hintereinander stellst. Lass uns das Ganze zum besseren Verständnis mal an einem Beispiel durchspielen.


Mal angenommen, Du wünschst Dir gerade ganz dringend eine Beförderung und die damit verbundene Einkommenssteigerung. Was ist dann anders? Dann hast Du vielleicht Führungsverantwortung und verdienst mehr Geld. Was ist dann anders? Dann kannst Du vielleicht Dein Wissen weitergeben und Dir einen höheren Lebensstandard leisten. Was ist dann anders? Du bringst andere Menschen vielleicht auf ihrem Weg weiter und kannst Dir regelmäßigere und teurere Urlaube leisten. Was ist dann anders? Dann siehst Du vielleicht wieder einen Sinn in Deiner Tätigkeit und kannst Dir gleichzeitig mehr Auszeiten gönnen. Was ist dann anders? Du kommst wieder gern zur Arbeit und bist besser erholt. Was ist dann anders? Du stehst morgens wieder gern auf und bist insgesamt zufriedener und glücklicher.

So. In diesem Beispiel haben wir jetzt also rausgefunden, dass es in erster Linie gar nicht um die Beförderung geht, sondern darum, morgens wieder gern aufzustehen, zufriedener und glücklicher zu sein.

Wie kommst Du nun dort hin? Was könnten erste kleine Schritte auf dem Weg dort hin sein?


An dieser Stelle will ich noch einmal kurz den Bezug zum Erfolg herstellen. Es lohnt sich nach meiner eigenen Erfahrung wirklich soo so sehr, vor dem Start eines Vorhabens alles noch einmal ganz ehrlich zu hinterfragen. Wenn Du jetzt nämlich am Kern angekommen bist, kannst Du Dich fragen: Geht es mir wirklich um die Beförderung, oder geht es darum, dass ich versuche, durch irgendeine Veränderung im Außen mein gewünschtes GEFÜHL herbeizuführen. Das ganze Szenario funktioniert natürlich auch mit allem, das nicht mit dem Job zu tun hat. Sei es Deine Familienplanung, der Wunsch nach einer Partnerschaft, der Wunsch, dass irgendjemand anders sich verändern soll und so weiter.


Falls Du selbst Führungskraft bist, kannst Du mit dieser Frage übrigens auch sehr gut zum Kern kommen, wenn Mitarbeiter mit einem Anliegen (mehr Geld, mehr Homeoffice, kürzere Arbeitszeit, mehr Aufgaben, mehr Verantwortung, Weiterbildung, etc.) auf Dich zukommen.

Wir kommen jetzt zum nächsten Punkt, einem elementaren Fehler in unserem menschlichen Denken, der in unserer Gesellschaft leider inflationär verbreitet ist.


Die meisten Menschen leben ihr Leben nach dem Motto „wenn..., dann...“. Sie sagen sich zum Beispiel „Wenn ich erstmal mehr Geld verdiene, dann...“ oder „Wenn ich erstmal in Rente bin, dann...“ oder „Wenn ich die 10kg abgenommen habe, dann...“. An der Stelle muss ich Dich leider – oder vielleicht auch zum Glück – ent-täuschen. Dir also sagen, dass Du mit diesem Denken einer ganz fiesen Täuschung auf den Leim gegangen bist.

Schau her, es ist kein großes Geheimnis und auch kein Aberglaube, dass unsere Energie immer unserer Aufmerksamkeit folgt. Meine Fahrschullehrerin hat mir damals schon erklärt, dass es gerade bei starkem Regen oder Nebel ganz wichtig ist, dass ich mich trotzdem auf die Straße konzentriere und meinen Blick immer auf die Fahrbahnmarkierung lenke, die VOR mir liegt. Einfach deshalb, weil wir dorthin lenken, wo wir hinschauen. Sehr eindrücklich merke ich das selbst auch immer beim Yoga, wenn ich Übungen mache, die mit Balance zu tun haben. In dem Moment, in dem ich mir überlege, was ich nach dem Yoga noch essen könnte, falle ich um. Einfach, weil mein Fokus zerstreut wird und ich nicht mehr bei der Sache bin.

Aber zurück zum Thema. Lass uns auch an dieser Stelle ein Beispiel durchmachen, um das Ganze zu verdeutlichen. Mal angenommen, Dein Ziel (und somit auch etwas, dass Du als Erfolg bezeichnest) ist es, im Job mehr Geld zu verdienen. Du denkst Dir „Wenn ich erstmal mehr verdiene, bin ich gleich wieder viel motivierter.“ Ganz kurzer Zwischen-Einschub: Selbstverständlich reden wir hier nicht darüber, dass jemand mit seinem Einkommen am Existenzminimum lebt und einfach mehr Geld braucht, um über die Runden zu kommen. Du gehst jetzt also zu Deinem Chef oder Deiner Chefin und erklärst, dass X Euro monatlich mehr Deine Motivation enorm steigern würden. In den meisten Fällen wirst Du auf diese Forderung hin eine freundliche Ablehnung erfahren mit dem Hinweis, dass das gerade aus welchen Gründen auch immer nicht möglich ist und ihr Euch in Zukunft noch einmal darüber unterhalten könnt.

Die Wahrheit ist, dass Du in dem Moment, in dem Du motivierter bist, automatisch auch mehr und bessere Leistung erbringen wirst. Du wirst freiwillig die Extrameile gehen und noch eine Schippe drauflegen, wo andere aufgeben. Was glaubst Du, passiert dann? Sehr wahrscheinlich wird Deine Leistung gesehen und die Gehaltserhöhung kommt von ganz allein. Weil auch hier die Energie der Aufmerksamkeit folgt.

Mein Tipp Nr. 2 für Dich lautet also: Stell die Logik in Deinem Denken auf den Kopf. Sag Dir nicht „Wenn ich mehr Geld verdiene, bin ich motivierter.“ Sondern „Dann, wenn ich motivierter bin, verdiene ich mehr Geld.“


Das nächste Thema ist Selbstvertrauen. Um erfolgreich zu sein, brauchst Du ein gesundes Selbstvertrauen. Und mit diesem Selbstvertrauen geht auch eine starke Selbstwirksamkeitsüberzeugung einher. Also die Überzeugung, dass Du durch Dein Denken und Tun auch etwas bewirken kannst.

Wie entsteht Vertrauen? Denk mal an die Beziehungen, die Du zu anderen Menschen hast. Du vertraust jemandem, wenn er sein Wort hält. Du vertraust jemandem, wenn Du das Gefühl hast, er hat Ahnung von dem, was er erzählt. Du vertraust jemandem, wenn er authentisch ist.


Was heißt das jetzt für Dein Selbstvertrauen? Selbstvertrauen entsteht dann, wenn wir auch gegenüber uns selbst unser Wort halten. Das bedeutet also zum Beispiel, dass es sich negativ auf Dein Selbstvertrauen auswirkt, wenn Du Dir zum 10. Mal vornimmst, heute WIRKLICH Sport zu machen und es dann doch wieder nicht tust. Oder wenn Du Dir vornimmst, den Konflikt oder Deinen Unmut diesmal WIRKLICH anzusprechen und dann doch wieder schweigst. Das bedeutet auch, dass es sich negativ auf Dein Selbstvertrauen auswirkt, wenn Du glaubst, erst noch zehn Schulungen besuchen und 15 Bücher lesen zu müssen, bis Du WIRKLICH eine Ahnung von dem hast, worüber Du sprichst.

Ein weiterer – aus meiner Sicht ganz wichtiger – Punkt ist das Thema Authentizität. Wir Menschen haben alle unser Bauchgefühl, das uns nur in den seltensten Fällen trügt. Wenn wir jemanden treffen, bei dem wir das Gefühl haben, dass seine Worte nicht seinen Taten entsprechen und umgekehrt, führt das dazu, dass die Person uns unglaubwürdig erscheint – wir vertrauen ihr nicht. Wenn Du jetzt also versuchst, Dir selbst gegenüber eine Rolle zu spielen und nicht ehrlich und authentisch bist, wirkt sich auch das negativ auf Dein Selbstvertrauen aus.


Zum langfristigen und nachhaltigen Erfolg gehört es dazu, eine vertrauenswürdige Person zu sein. Damit solltest Du allerdings bei Dir selbst anfangen.

Mein Tipp Nr. 3 lautet daher: Sag Dir selbst nur das, was Du wirklich MEINST. Halte Dich an Vereinbarungen, die Du mit Dir selbst getroffen hast. Werde zu der Person, der Du selbst gerne vertrauen würdest.

Als Nächstes möchte ich noch mit Dir über das Thema Verantwortung sprechen. Nach meiner Erfahrung sind genau die Menschen erfolgreich, die die volle Verantwortung für Ihr Tun übernehmen. Übrigens auch für ihre Fehler.

In dem Moment, in dem wir die Verantwortung für unsere Erfolge oder Misserfolge in die Hände anderer legen, geben wir Macht ab. Die Folge ist, dass wir uns hilflos und handlungsunfähig fühlen. Wir glauben, wir können nichts beeinflussen und das wiederum endet in Frustration und Resignation.

Auch hier geht es nicht nur um den Job. Es geht durchaus auch um die Qualität unserer Beziehungen, unserer Freundschaften, unsere finanzielle Situation und so weiter.


Erfolg ist ein aktiver Part. Um erfolgreich zu sein, musst Du aktiv sein. Erfolg ist nichts, was einem passiert, er ist hausgemacht und zwar durch Deine Aktivität. Vice versa ist es wahrscheinlich so dass Du, wenn Du gerade nicht die gewünschten Erfolge in Deinem Leben verzeichnen kannst, auch dazu beigetragen hast. Durch Deine Aktivität oder Dein Nicht-Tun.


Verantwortung zu übernehmen ist manchmal wirklich hart, es ist ungemütlich und es kann Dich manchmal an den Rande des Wahnsinns treiben. Gleichzeitig ist es aber auch der Hebel, der am schnellsten Resultate zeigt, wenn Du ihn umlegst.

Mein Tipp Nr. 4 ist wieder eine Frage, die Du Dir selbst stellen kannst und die Dich dem Verantwortung übernehmen einen Schritt näher bringt.

Stell Dir mal vor, Du hättest in irgendeiner Form dazu beigetragen, dass Dein Leben gerade so ist, wie es ist. Was wäre diese eine kleine Sache, für die Du heute die Verantwortung übernehmen kannst, die Du heute ohne große Mühen ändern kannst?

Es könnte zum Beispiel durchaus ein erster Schritt sein, zu erkennen, dass Du bisher die Verantwortung auf Deinen Chef, Deinen Partner, Deine Kinder, Deine Freunde, oder wen auch immer, abgeschoben hast. Du könntest auch Verantwortung übernehmen, indem Du Dich heute an eine Abmachung mit Dir selbst hältst, die Du bisher immer vor Dir hergeschoben hast.

Weißt Du, ich glaube, oft sind es die ganz kleinen Dinge, die den Unterschied machen. Machst Du morgens Dein Bett, wenn Du das Schlafzimmer verlässt? Entschuldigst Du Dich auch für Kleinigkeiten, oder nur für die (aus Deiner Sicht) „wichtigen“ Dinge? Schiebst Du unliebsame Dinge lange vor Dir her, obwohl Du genau weißt, dass sie wichtig für diese eine große Sache sind, die Du so gerne erreichen möchtest? Wartest Du darauf, dass X oder Y sich bei Dir meldet und bist verärgert, wenn das nicht passiert, anstatt selbst den Hörer in die Hand zu nehmen? Lässt Du im Büro nach Feierabend Deine Kaffeetasse stehen, weil „alle anderen das auch so machen“?


Versteh mich nicht falsch, ich möchte jetzt nicht auf vermeintlichen Banalitäten herumreiten. Ich will Dir nur aufzeigen, dass wir mit allem, was wir tun oder nicht tun, einen Unterschied machen. Für unseren eigenen Erfolg, für unsere Mitmenschen und auch für die Welt. Hör Dir dazu gern auch meine erste Folge „Wir müssen reden, weil wir schlechte Vorbilder sind.“ an.

Lass uns jetzt zum letzten Punkt kommen. Wir Menschen haben tief in uns ein ständiges Konkurrenzdenken verankert. Wir konkurrieren mit unseren Kollegen, beneiden Menschen in unserem Umfeld, die vermeintlich mehr oder „etwas Besseres“ haben als wir selbst. Und nicht zuletzt sind wir uns oft selbst die härtesten Konkurrenten.


Wir konkurrieren um Macht, Aufmerksamkeit, Anerkennung, Status, Wohlstand und so weiter.


Was dabei auffällt ist, dass wir eine große Zeit unseres Lebens damit verbringen, uns zu fragen, was wir nehmen können. Was wir von anderen haben können. Wahrscheinlich nicht zuletzt deshalb, weil wir davon ausgehen, dass wir etwas, das jemand anders hat, nicht auch haben können. Wir möchten von unserem Partner mehr Liebe, von unserem Arbeitgeber mehr Geld, von unseren Kindern mehr Gehorsam, von unseren Freunden mehr Aufmerksamkeit.

Auch an dieser Stelle muss ich Dich noch einmal ent-täuschen. Wie schon vorhin gesagt folgt unsere Energie immer der Aufmerksamkeit. In dem Moment, in dem Du Dich fragst, was Du haben und nehmen kannst, signalisierst Du automatisch, dass Dir etwas fehlt. Der lebenslange Lottospieler ist für mich hier das klassische Beispiel. Du wünschst Dir so sehr diesen Lottogewinn. Du wünschst Dir so sehr diese Gehaltserhöhung. Diese Anerkennung von Deinem Chef. Dass Deine Freunde sich doch endlich häufiger bei Dir melden.

Mein Tipp Nr. 5 und damit der letzte für die heutige Folge lautet: Gib anderen doch mal das, was Du Dir selbst so dringend wünschst. Frag Dich nicht, was Du von ihnen haben kannst, sondern frag Dich, was Du ihnen geben kannst. Frag Dich nicht, wie sie Dich auf Deinem Weg unterstützen können, sondern frag Dich, wie Du sie auf ihrem Weg unterstützen kannst. Setz doch mal selbst neue Regeln auf, anstatt immer nach den Regeln der anderen zu spielen und darauf zu warten, dass sie Dir hoffentlich eines Tages wohlgesonnen sind.


Es ist mehr als genug für alle da. Wenn Du Menschen dabei hilfst, ihre Ziele und Träume zu verwirklichen, wirst auch automatisch Du große Schritte auf Deinem Weg vorankommen. Wann glaubst Du, wird jemand bereit sein, Dir gern etwas zu geben? Vermutlich dann, wenn Du irgendwann zuvor schon einmal etwas für ihn getan hast. Wenn Du jetzt aber die ganze Zeit darauf wartest, dass jemand anderes diesen ersten Schritt macht, bist Du wieder abhängig und hast Macht abgegeben. Dazu empfehle ich Dir, nochmal Tipp Nr. 4 anzuhören.

So, das war jetzt eine ganze Menge Input, oder? Ich hoffe, ich hab Dich auf dem Weg nicht verloren.

Ich fasse jetzt noch einmal kurz meine fünf Tipps auf Deinem Weg zum Erfolg zusammen:


1. Bevor Du etwas angehst, hinterfrage Dich vorab noch einmal ganz ehrlich und nachdrücklich: Was ist dann anders?


2. Switche die Logik in Deinem Denken von „wenn..., dann...“ zu „dann..., wenn...“.


3. Werde selbst Dein engster Vertrauter und halte Dich an Absprachen mit Dir selbst.


4. Frag Dich regelmäßig, was Du dazu beigetragen haben könntest, dass Deine Situation gerade so ist, wie sie ist.


5. Gib anderen das, was Du Dir selbst am meisten wünschst.


Ich glaube, es ist garnicht so wichtig, dass Du jetzt gleich rausgehst und versuchst, alles davon umzusetzen. Fang klein an. Such Dir einen der Tipps heraus und probier’s einfach mal. Wie Du ja vorhin schon gehört hast, es sind auch die kleinen Dinge, auf die es ankommt...


Und jetzt will ich Dir noch danke sagen, dass Du diese Folge bis zum Ende angehört hast. Wenn es Dir gefallen hat und Du mich unterstützen möchtest, mit nothing but mindfulness. so viele Menschen wie möglich zu erreichen, freue ich mich, wenn Du mir eine Bewertung auf iTunes hinterlässt und den Podcast mit Deiner Familie, Deinen Freunden und Bekannten teilst.


Und natürlich freue ich mich auch, wenn Du bei Instagram unter @franziska_dittrich vorbeischaust und mir Dein Feedback dalässt. Was ist Deine wichtigste Erkenntnis aus der Folge? Was hält Dich bisher noch vom Erfolg ab? Ich freu mich auf den Austausch mit Dir.

Bis dahin, pass auf Dich auf, lass es Dir gut gehen, alles Liebe für Dich und denk dran: nothing but mindfulness... Bis bald!

© FRANZISKA DITTRICH

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