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  • Franziska Dittrich

026 – Quick-Tipps, um herauszufinden, was Du gerade wirklich brauchst


Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von nothing but mindfulness. , dem Podcast, in dem sich alles darum dreht, wie Du durch eine achtsame Haltung Dein Leben und die Welt verändern kannst. Mein Name ist Franziska Dittrich und ich freu mich total, dass Du heute wieder da bist und Deine Zeit mit mir teilst.

Ich hoffe, es geht Dir gut und Du bist wohlauf. Letzte Woche ist bei mir technisch ungefähr alles schiefgelaufen, was schieflaufen kann, daher gab es leider keine Folge. Mein schlechtes Gewissen hat mich in den letzten Tagen natürlich ununterbrochen verfolgt, aber ich dachte, bevor ich mich noch mehr stresse und irgendetwas zu erzwingen versuche, lass ich es lieber gut sein. An dieser Stelle übrigens auch noch von Herzen vielen Dank für über 500 Menschen, die hier jede Woche reinhören. Manchmal kann ich es garnicht glauben, dass wir inzwischen schon so viele sind. Für die nächste „normale“ Folge lass ich mir auf jeden Fall noch ein kleines Dankeschön-Special einfallen.

Seit die Tage wieder kürzer werden und der Herbst schon so richtig am Kommen ist, bin ich irgendwie in einer komischen Stimmung. Du auch? Ich wache morgens auf und bin nicht ausgeruht, kann mich tagsüber nur sehr schwer motivieren und bei der Sache bleiben. Eigentlich geht es mir total gut und gleichzeitig habe ich an manchen Tagen das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt mit mir.

Für den Fall, dass es Dir ähnlich geht, habe ich in den heutigen Quick-Tipps ein effektives, kleines Coaching-Tool, das Dir dabei helfen kann, herauszufinden, was Du gerade wirklich brauchst. Denn oft tun wir an solchen komischen Tagen irgendetwas, von dem wir denken, dass es uns gut tut, um anschließend festzustellen, dass es alles nur noch viel schlimmer gemacht hat.

Für diese Folge würde ich Dir empfehlen, Dir eine ruhige Umgebung zu suchen und Dir fünf Minuten ungestörte Zeit zu gönnen. Wichtig ist, dass Du Dich währenddessen auf nichts anderes konzentrieren musst.

Jetzt rede ich aber nicht weiter drumherum und wünsch Dir ganz viel Freude beim Hören.

Manchmal gibt es Tage, da wissen wir einfach selbst nicht wirklich, wie wir es uns recht machen können. Wir fangen irgendetwas an, hören wieder auf damit und widmen uns etwas anderem. Auch das stellt uns vielleicht nicht ganz zufrieden und wir suchen wiederum nach einer anderweitigen Beschäftigung. Unsere Gedanken kreisen die ganze Zeit um irgendetwas und geben einfach keine Ruhe. Ein Gedankengang kommt, bricht ab und der nächste beginnt. Entweder vergeht die Zeit furchtbar langsam, oder der Tag ist ruckzuck vorbei.

Ich hoffe mal, Du kennst solche Tage auch? Was ich persönlich an diesen Tagen tunlichst vermeide ist, auch noch genauer hinzuschauen und hinzuhören, denn ich bin in solchen Situationen meistens schon überfordert mit dem, was mein Verstand ohnehin die ganze Zeit vor sich hin tut.

Das Problem ist, dass wir, wenn wir so sehr zerstreut und im Außen gefangen sind, die Verbindung zu uns selbst ganz schnell verlieren und meistens auch nicht von selbst wiederfinden, wenn wir nichts dafür tun. Mir helfen an dieser Stelle Meditation, Yoga, oder ein Spaziergang in der Natur ganz gut. Wichtig ist immer, dass ich mein Telefon ausschalte und alle Reize von außen abstelle.

Eine weitere Möglichkeit für solche Tage, an denen ich wirklich nur noch Matsch im Kopf habe, ist das kleine Coaching-Tool, das ich heute für Dich dabei habe. Vielleicht scheint es Dir auf den ersten Blick etwas fremd, da es wirklich sehr einfach funktioniert, aber ich erkläre Dir natürlich auch noch kurz, weshalb es überhaupt funktioniert.

Was wir gleich tun werden ist, dass wir uns selbst ein und dieselbe Frage mit etwas Abstand insgesamt fünf Mal hintereinander stellen. Der Hintergrund ist, dass unser Verstand in der Regel darauf bedacht ist, Ressourcen zu sparen und uns, wenn wir ihm eine Frage stellen, mit einer relativ einfachen Antwort abspeist. Wenn Du Dich zum Beispiel einmal selbst fragst „Wie geht es mir gerade?“, wird Dein Verstand wahrscheinlich relativ kurz und knapp mit „gut“ oder „schlecht“ antworten, einfach deshalb, weil das seine Standardantwort ist.

Wenn wir jetzt aber etwas tun, womit unser Verstand nicht rechnet, nämlich dieselbe Frage in genau identischer Form mehrmals hintereinander stellen, drängen wir ihn quasi in die Ecke, denn es scheint keinen Ausweg zu geben. Wir signalisieren ihm, dass wir uns eben heute nicht mit der erstbesten Antwort zufriedengeben, sondern dass wir es genauer wissen wollen. Wir versuchen also, mehr Ursachenforschung zu betreiben als sonst. Das kannst Du im Übrigen mit jeder Frage wiederholen, die Dich gerade beschäftigt.

Für heute habe ich eine Frage ausgesucht, die mir in der letzten Zeit immer wieder geholfen hat, mich zurück auf die Spur zu bringen, wenn ich nicht wusste, wohin mit mir. Wie vorhin schon gesagt: Es wäre klasse, wenn Du Dir für die Übung einen ruhigen Ort suchst und vielleicht sogar Deine Augen schließt, um den Blick mehr nach innen zu richten. Leg Dir gern auch etwas zu Schreiben bereit, falls Du im Anschluss ein paar Notizen machen möchtest.

Zum Start bitte ich Dich, Dich für ein paar Momente auf Deinen Atem zu konzentrieren.

Atme tief ein, spür wie Deine Brust sich hebt und ein sanfter Luftstrom Deine Nasenspitze berührt.

Atme aus und werde ganz leer.

Vielleicht kannst Du, wenn Du so tief atmest, sogar den kurzen Moment zwischen Ein- und Ausatmung ganz bewusst wahrnehmen.

Atme noch 3x ganz tief ein und wieder aus.

Ich werde Dir jetzt gleich mehrmals hintereinander mit kurzen Pausen eine Frage stellen. Versuch mal, gar nicht so bewusst und krampfhaft nachzudenken, sondern beobachte einfach Deine Gedanken, als wärst Du im Kino.

Was brauchst Du gerade wirklich, um Dich wohlzufühlen?

Wenn Du möchtest, nimm Dir einen Moment Zeit, drück auf Pause und schreib Dir auf, was Dir gerade in den Sinn gekommen ist.

Diese kleine, aber total effektive Übung kannst Du immer dann wiederholen, wenn Du Antworten suchst. Auf vermeintlich kleine, unwichtige Fragen, aber auch auf Fragen, die Dein Leben vielleicht maßgeblich verändern.

Ich wünsch Dir noch einen wunderschönen Tag und hoffe, Du hast jetzt vielleicht etwas mehr Klarheit darüber, was Dir gerade dabei helfen kann, Dich noch ein bisschen wohler zu fühlen.

Wenn die Folge für Dich hilfreich war, teile sie gern mit Deinen Freunden, Bekannten und Kollegen und lass mir eine Bewertung auf iTunes da.

Ich freue mich, wenn Du nächsten Dienstag wieder dabei bist. Pass auf Dich auf und lass es Dir gut gehen! Bis bald.

© FRANZISKA DITTRICH

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