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  • Franziska Dittrich

032 – Über Spaltung, Macht und die innere Mitte


Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von nothing but mindfulness. , dem Podcast, in dem sich alles darum dreht, wie Du durch eine achtsame Haltung Dein Leben und die Welt verändern kannst. Mein Name ist Franziska Dittrich und ich freu mich total, dass Du heute wieder da bist und wir wieder ein bisschen Zeit miteinander verbringen.

Heute habe ich hier mal wieder eine etwas längere Folge für Dich. Ich möchte mich ein bisschen mit Dir darüber unterhalten, inwieweit die Spaltung, die sich gerade einmal quer durch unsere Gesellschaft und vielleicht durch die ganze Menschheit zieht, uns gefährlich werden könnte. Außerdem möchte ich auch über das Thema „Mitte“ sprechen und zwar aus dem Grund, weil ich derzeit überall lese, es sei so wichtig, jetzt in unserer Mitte zu bleiben. Es wird auch um Macht gehen und eben einfach um alles, was mir gerade so im Kopf herumschwirrt.

Ich wünsch Dir viel Freude und neue Erkenntnisse beim Hören.

Das ist heute wieder mal eine dieser Folgen, in der es mir schwerfällt, einen guten Einstieg zu finden. Einerseits habe ich so viel zu sagen und andererseits ist da die Frage, wie ich das alles in eine gute Ordnung bekomme, dass Du meinen Gedanken auch folgen kannst und vor allem auch etwas für Dich mitnimmst.

Vielleicht fangen wir einfach mal mit dem Thema Spaltung der Gesellschaft bzw. der Menschheit an.

Die Spaltung der Gesellschaft

Ich habe in meinen letzten beiden Podcastfolgen schon die Frage gestellt: Was passiert hier eigentlich gerade?

Ich glaube, dass sich zurzeit unglaublich viele Menschen hilflos ausgeliefert und ohnmächtig fühlen – sei es nun einem Virus, der Regierung, der eigenen Angst oder was oder wem auch immer.

Dieses Gefühl der Hilflosigkeit haben wir wahrscheinlich alle schon hin und wieder erlebt und können bestätigen, dass es wahnsinnig beängstigend ist, oder? Ich habe hier im Podcast ja schon häufiger erwähnt, dass wir unsere Gefühle dadurch erzeugen, dass wir bestimmte Gedanken denken. Diese Gefühle sind also nichts, was uns einfach passiert, sondern wir haben aktiv (wenn auch unbewusst) dafür gesorgt, dass sie da sind.

Wenn wir also irgendwelchen Herausforderungen gegenüberstehen, von denen wir glauben, dass wir sie nicht bewältigen können, geht unser Gehirn ganz schnell krampfhaft auf die Suche nach einer Lösung. Und der Prozess, wie das funktioniert, ist ganz spannend.

Vielleicht kannst Du Dir das bildlich besser vorstellen, wenn wir uns nochmal kurz ganz stark vereinfacht vor Augen halten, wie unser Gehirn aufgebaut ist. Die oberste Ebene ist unser präfrontaler Cortex, sozusagen der „jüngste“ Teil unseres Gehirns, der uns dabei hilft, logisch und lösungsorientiert zu denken. Im mittleren Teil des Gehirns, dem limbischen System, sind Gefühle, Emotionen, Verhaltens- und Denkmuster, Erfahrungen und Erinnerungen aus unserer Vergangenheit zuhause. Und dann gibt es noch die unterste und „älteste“ Ebene, unser Stammhirn, oder auch Reptiliengehirn genannt. Hier werden lebensnotwendige Funktionen, Instinkte und Reflexe reguliert.

Natürlich kommunizieren diese unterschiedlichen Bereiche des Gehirns ständig miteinander, um sich den Geschehnissen optimal anzupassen. Das Komplexe an der Sache ist, dass das Ganze so unfassbar schnell geht, dass Du, wenn Du nicht explizit darauf achtest, überhaupt nichts tun kannst.

Das Gehirn hat immer die Absicht, ein stabiles Muster zu finden, auf das es zählen kann. Wenn es im präfrontalen Cortex auf die Schnelle keines findet – also mit rationalem Verstand - gehen im limbischen System direkt die Alarmglocken an, es werden alte Denkmuster, Gefühle und Erinnerungen aktiviert und das Stammhirn schreit nur noch ganz verzweifelt: KÄMPF, FLÜCHTE ODER STELL DICH TOT!

Gerald Hüther, ein bekannter Hirnforscher und Neurobiologe sagt in einem seiner Bücher: „Der Rückgriff auf erfahrungsabhängig herausgeformte handlungsleitende, das Denken bestimmende, Orientierung bietende innere Bilder passiert immer dann, wenn unsere Muster aktiviert werden.“

Wenn Du also das Gefühl hast, vollkommen hilflos ausgeliefert zu sein, bedeutet das nicht mehr und nicht weniger, als dass in Deinem Gehirn gerade Muster aktiviert wurden, die dazu führen, dass Du nicht mehr Herr oder Frau der Lage bist, bzw. nicht mehr frei über Dein Denken, Handeln und Fühlen bestimmen kannst.

Wenn wir zum Beispiel als Kinder die Erfahrung gemacht haben, dass wir besonders viel Lob, Liebe und Aufmerksamkeit bekommen, wenn wir schön brav sind und den Mund halten, machen wir das auch im weiteren Verlauf unseres Lebens immer wieder, weil unser Gehirn ja gern belohnt werden möchte.

Die Alternative in die andere Richtung ist, dass das Schweigen und „Spuren“ damals überlebensnotwendig war, weil wir vielleicht immer eins auf die Mütze bekommen haben, wenn wir aus der Reihe getanzt sind – verbal oder physisch, in der Schule oder zuhause.

Das Gehirn ist ja eine lernende Maschine und wird mit der Zeit automatisch so, wie wir es mit Begeisterung benutzen.

Man könnte also sagen, dass wir heutzutage immer noch wie Esel funktionieren, denen man Karotten vor die Nase hängt. Und wenn die Karotte nicht mehr funktioniert, muss die Peitsche herhalten, denn auf Schläge hat wohl kein Esel große Lust und wird spätestens dann wieder parieren.

So, jetzt hab ich wirklich super weit ausgeholt, eigentlich wollte ich über Spaltung sprechen... Aber ich glaube, es ist total hilfreich, erstmal zu verstehen, wie dieser „Gehirn-Fahrstuhl“ funktioniert und uns immer wieder in unseren Überlebensmodus katapultiert, weil – und Achtung, jetzt kommt der perfekte Übergang – wir aus diesem Überlebensmodus heraus prädestiniert dazu sind, Opfer von Spaltung zu werden oder selbst spalten.

Wenn wir nämlich gerade einen Überlebenskampf führen, sind wir selbstverständlich davon überzeugt, dass es nur diese eine Lösung für uns gibt, um aus der Situation lebend herauszukommen.

Und diese eine Lösung versuchen wir dann auch auf andere zu projizieren. Spaltung passiert genau dann, nämlich immer, wenn wir versuchen, anderen unsere Meinung und unsere Ansicht aufzuzwingen. Wenn wir nicht mehr offen für links und rechts, sondern nur noch in unserem eigenen Tunnel gefangen sind. Da helfen dann auch leere Parolen wie „Wir müssen jetzt zusammenhalten“ nicht mehr.

Die Spaltung, die sich gerade auf der Welt vollzieht, ist natürlich ein riesen Ding. Gleichzeitig kannst Du auch in Deiner kleinen, eigenen Welt ganz viel davon finden. Erinnere Dich an Deine letzten Konflikte, erinnere Dich daran, wann Du den letzten Werbespot im Fernsehen gesehen hast.

Letzten Endes funktioniert die ganze Welt so, dass uns ständig irgendjemand anders sagt, was das vermeintlich „Richtige“ ist und uns damit explizit oder implizit dazu zwingen will, seine Meinung als unsere eigene zu akzeptieren.

Menschen streiten darüber, welches wohl das beste Futter für Katzen ist, welcher Urlaubsort der Schönste ist, welcher Partner der Liebendste und welcher Job der Erfüllendste.

In diesem Überlebenskampf geht es, wie das Wort schon sagt, nur darum, die Situation irgendwie lebend zu überstehen. Und wir sind – wie vorhin schon erwähnt – von der Möglichkeit abgeschnitten, rational über den eigenen Standpunkt nachzudenken, geschweige denn, den Standpunkt der Menschen in unserem Umfeld in unsere Überlegungen miteinzubeziehen.

Spaltung gab es in der Menschheits-Geschichte schon immer. Aber gerade momentan könnte sie uns eben gefährlich werden, weil wir gerade jetzt eigentlich alle an einem Strang ziehen sollten. Nämlich an dem, der uns eine lebensfreundliche und lebenswerte Zukunft ermöglicht. Wenn wir jetzt aber ständig damit beschäftigt sind, andere zu bekämpfen und für ihre Sicht auf die Dinge zu verurteilen, oder uns in das andere Extrem, nämlich den ohnmächtigen Rückzug, stürzen, sind wir nicht handlungsfähig. Uns entgehen ganz viele wichtige Informationen, die wir eigentlich bräuchten, um die Komplexität der Geschehnisse zumindest ansatzweise zu umreißen.

Das führt dann wiederum zu noch mehr Spaltung, weil wir beginnen, Menschen einen Stempel aufzudrücken. Vielleicht geht es sogar soweit, dass wir uns von ihnen distanzieren, weil wir ihren konträren Standpunkt nicht aushalten können. Und was noch viel schlimmer ist: Die Spaltung passiert sogar schon in uns! Denn es gibt sicherlich in jedem von uns einen Teil, der sich nach Wahrheit und logischen Erklärungen sehnt. Diesen Teil spalten wir durch unsere Angst ab. Das bedeutet aber ja nicht, dass er dann nicht mehr da ist, wir setzen ihm quasi nur einen Deckel drauf und unterdrücken ihn. Und so fühlen wir uns dann auch noch innerlich zerrissen.

Anstatt uns also um das kümmern zu können, was es gerade in der Welt wirklich braucht, sind wir mit unseren eigenen kleinen Kämpfen beschäftigt und tragen (hoffentlich nur unbewusst) zu immer mehr Spaltung und Differenzen in der Welt bei.

Was ich aktuell ganz oft bei meinen Kollegen lese ist, dass wir schauen sollen, dass wir in unserer Mitte bleiben, oder zurück in unsere Mitte kommen.

Die Sache mit der inneren Mitte...

Ich stimme dem natürlich in gewissem Maße zu. Gleichzeitig glaube ich, dass es dieses Konstrukt der Mitte so faktisch eigentlich nicht gibt. Warum? Weil sich zum einen die Umstände im Außen, aber auch wir als Menschen uns einfach viel zu schnell verändern und eine „Mitte“ für mich etwas Statisches ist. Wir sind ständig am Balancieren und wenn wir glauben, wir haben das Gleichgewicht gefunden, kommt wieder irgendetwas, das uns aus der Bahn wirft.

Ich würde die Mitte so definieren, dass wir einen mehr oder weniger fixen Kompass in Form unserer Werte in uns haben, nach dem wir uns richten können, egal wie stark der Sturm ist – eine flexible Mitte also. Und gleichzeitig sollten wir uns auf jeden Fall auch sehr bewusst darüber sein, wie unser Gehirn funktioniert und nicht alles glauben, was wir denken. Also nicht jeden Impuls zu ernst nehmen und unser Denken, Fühlen und Handeln daran ausrichten.

Auch hier will ich Dir wieder ein Beispiel an die Hand geben, dass das Ganze greifbarer und nachvollziehbarer wird.

Ich habe in einer Folge hier im Podcast schon einmal meine wichtigsten Werte mit Dir geteilt. Ehrlichkeit, Freiheit, Sicherheit, Loyalität und Integrität. Diese Werte leiten mich durch mein Leben und helfen mir dabei, mich in jeder noch so komplexen Situation wenigstens irgendwie zurechtzufinden.

Und hier nun das Beispiel, wie es mir gelingt, in der aktuellen, sehr komplexen Situation immer wieder meinen Weg klar zu sehen, auch wenn im Außen großes Chaos herrscht.

Wenn ich mir so anschaue, was auf der Welt passiert, habe ich gerade den dringenden Wunsch danach, dass all die Menschen, die etwas zu sagen haben, ehrlich mit mir sind. Wenn sie mir diese Ehrlichkeit nicht von sich aus entgegenbringen, muss ich selbst dafür sorgen, an Ehrlichkeit – also in dem Fall an Fakten - zu gelangen. Mein Bedürfnis nach Sicherheit stelle ich dabei gerade hinten an, weil ich weiß, dass dieser Wert gerade selbst nicht wüsste, wohin er mich navigieren soll. Stattdessen ist der Wunsch nach Freiheit gerade ziemlich laut und zwingt mich quasi dazu, mich für ihn einzusetzen. Und wie mache ich das? Indem ich den Menschen, denen ich begegne, gegenüber zwar loyal bleibe aber gleichzeitig auch das tue, wovon ich glaube, dass es mir hilft, meine Integrität zu wahren. Deshalb habe ich hier vor zwei Wochen angefangen, an Euch zu appellieren, dass ihr rauskommen sollt aus Eurem Angst-Modus und stattdessen wieder anfangen sollt, Euren rationalen Verstand in Betrieb zu nehmen. Und die Anleitung, wie das geht, liefere ich gleich mit.

Wie Du siehst, das ist mein Weg, der sich nach meinem Kompass richtet. Deshalb kann dieser Weg auch für Dich so 1:1 nicht der Weg zu Deiner Mitte sein, weil die Wahrscheinlichkeit, dass die fünf Kernwerte, die uns durch unser Leben leiten, genau identisch sind, sehr gering ist.

Es geht also auch jetzt gerade wieder einmal darum, dass Du Dir Gedanken über Deine Werte machst und schaust, was für Dich eigentlich zählt im Leben. Ich finde es nämlich ziemlich gefährlich, einen solchen Balanceakt unbeschadet zu überstehen, wenn ich garnicht weiß, wo ich eigentlich balanciere – verstehst Du, was ich meine? Und dann kommen wir wieder zu dem, was ich eingangs erwähnt habe: Wenn Du kein Muster parat hast, nach dem Du Dich richten kannst, startet automatisch der Angst- und Panikmodus in Deinem Kopf.

Und dann ist da noch die Sache mit der Macht. Was ich mich immer wieder frage, ist:

Weshalb haben wir so große Angst vor unserer Macht?

Vielleicht sollte ich kurz noch sagen, wie ich darauf komme, dass wir überhaupt Angst vor unserer Macht haben. Was verbindest Du mit dem Begriff Macht? Wütend sein und auf den Tisch hauen? Der Begriff „Macht“ ist für die meisten Menschen sehr negativ besetzt und sie verbinden damit etwas Schlechtes oder Böses. Wenn jemand Macht ausübt, bedeutet das in unserem Verständnis, dass er damit jemanden unterdrücken muss, um selbst größer zu sein oder zu wirken. Das widerspricht dann unserem Werteverständnis und führt dazu, dass wir „auf keinen Fall einer von den Mächtigen sein wollen“.

Was wäre aber, wenn es auch möglich wäre, Macht auf eine positive Weise auszuüben? Was wäre, wenn jeder von uns seine Macht dazu einsetzen könnte, um Gutes in die Welt zu bringen?

Es macht durchaus Angst, zu wissen, dass man etwas bewirken kann. Denn damit geht natürlich auch eine gewisse Verantwortung einher, die es zu übernehmen gilt.

Und nicht nur vor dieser Verantwortung haben wir Angst, sondern auch davor, dass wir, wenn wir uns denn endlich einmal groß machen, nicht mehr reinpassen in die Gesellschaft, in der wir leben. Wir haben alle schon relativ früh gelernt, dass wir am ehesten mitspielen dürfen, wenn wir schön brav und ruhig sind und uns dem fügen, was die breite Masse denkt, fühlt und tut. Und selbst wenn wir immer wieder Versuche unternehmen, uns groß zu machen, die dann erstmal scheitern, weil einfach selten etwas beim ersten Versuch klappt, bringt es nur wenig. Denn wir können die Muster und Verschaltungen in unserem Gehirn nur dann nachhaltig verändern, wenn wir sie immer wieder aktivieren und benutzen. Das ist der Grund, warum wir uns dann letztendlich doch wieder von unseren bisherigen Vorstellungen leiten lassen und nicht von dieser unglaublichen Vorstellungskraft, die wir eigentlich alle in uns haben. Die ist uns schon fast abhandengekommen. Aber dort, wo noch ein Funke ist, kann man jederzeit wieder ein Feuer entfachen – wenn auch in manchen Fällen mit etwas mehr Aufwand. Daher werde ich hier auch nicht aufhören, bevor ich den einen oder die andere hier angezündet habe.

Weißt Du, ich verstehe total gut, dass Du gerade in dieser schwierigen Phase am liebsten einfach rückwärts wieder aus diesem ganzen Dickicht herausklettern würdest. Und ich verstehe auch, dass Du vielleicht Angst davor hast, für etwas ganz Neues frei zu werden. Das Problem ist nur, dass durch diese Angst Dinge bedeutsam werden, die in Wirklichkeit vollkommen unwichtig sind. Wir lassen uns so sehr von diesem ganzen wilden Trubel im Außen in ein Hamsterrad einsaugen, dass wir uns dadurch selbst nicht mehr begegnen. Wir entfernen uns immer mehr von dem, was wir sind und sein könnten. Und damit auch von unserer Macht. Von der Macht, unser Leben und die Welt aktiv mitzugestalten und uns eben nicht nur leben zu lassen.

Wenn Du einmal erkannt hast, wie unglaublich mächtig Du bist mit allem, was Du denkst, fühlst, sagst und tust, gibt es kein Halten mehr – das kannst Du mir glauben. Wir sind keine „Human Resources“, die auf die Welt kommen, um dann funktionalisiert zu werden. Wir haben alle einen freien Willen und aus meiner Sicht ist es unsere Aufgabe, hier auf der Welt während unserer Lebzeit alles zu werden, was wir wirklich sind. Und genau so, wie ein Dialekt nichts Angeborenes ist, ist es auch nicht angeboren, unsere Macht und unsere Willensfreiheit abzugeben, sobald wir selbst denken können. Unsere Haltung zu uns selbst, unserer Macht und unserem Leben nehmen wir erst durch unsere Erfahrungen ein. Und genau so können wir sie auch jederzeit verändern. Schau Dich nur mal um, mit welcher Körperhaltung die meisten Menschen durch ihr Leben gehen. Eingefallene Schultern, gebückter Gang und den Blick auf den Boden gerichtet. Wie soll in einem solchen Körper eine aufrichtige, freie, machtvolle Haltung wohnen?

Die Welt braucht gerade wirklich jeden Einzelnen und jede Einzelne von uns. Wir brauchen jetzt alle Deinen Mut. Den Mut dazu, Dich daran zu erinnern, wer Du warst, bevor es Dich interessiert hat, was andere von Dir denken. Den Mut, Deine Macht zu erkennen und zu leben und zwar für eine Welt, die uns ein Leben in Frieden und Freiheit bieten kann.

Bitte, bitte komm raus aus Deiner Angst und mach Dich so groß, wie Du bist. Dieses Virus, das von jetzt an bis in alle Ewigkeit hier mit uns lebt, lässt aktuellen Zahlen des RKI zur Folge 99,67% von uns gesund. Natürlich bin ich kein Arzt, aber lass uns doch einfach mal rational und mit Verstand auf das Ganze schauen.

Wir sind nicht nur für uns selbst hier, sondern auch, um die Lebensbedingungen für die nachfolgenden Generationen zu gestalten. Und am Ende zählt kein „Ich wollte eigentlich, aber...“, denn wir wissen alle, wenn Du wirklich gewollt hättest, dann hättest Du getan.

Du bestimmst jeden Tag, wie Du auf all das antwortest, was Dir widerfährt. Und ein „Nicht-Antworten“ ist in jedem Fall auch eine Antwort.

Jetzt lass ich es für heute gut sein. Ich hoffe, Du hast für Dich wieder den ein oder anderen Denkanstoß mitgenommen.

Ich freue mich, wenn Du die Folge und generell den Podcast wieder fleißig in Deinem Umfeld teilst.

Wir hören uns nächsten Dienstag wieder. Bis dahin wünsche ich Dir eine gute Zeit. Pass auf Dich auf und bis bald.

© FRANZISKA DITTRICH

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